Der Landkreis Eichsfeld ist ein Landkreis im Nordwesten von Thüringen mit einer Fläche von 939 qkm. Die meisten Ortschaften des Landkreises gehören zur historischen Landschaft Eichsfeld und es leben in diesem Landkreis, welcher 87 Gemeinden besitzt knapp über 106.000 Einwohner. Nachbarkreis sind der Landkreis Nordhausen, der Kyffhäuserkreis, der Unstrut-Hainich-Kreis,sowie die bundesländer Niedersachsen und Hessen. Zwischen dem Harz, dem Osthessischen Bergland befindet sich der Landkreis Eichsfeld. Die Landschaft ist geprägt von einer Hügellandschaft und dem Ohmgebirge.
Der Landkreis gehörte bis 1803 zu Kurmainz und danach zum Preußischen Gebiet. Eichsfeld wurde gegen 1815 zwischen Preußen und Hannover aufgeteilt und 1994 als heutiger Landkreis Thüringens wieder hergestellt.
Der Landkreis Eichsfeld ist in seiner Geschichte schon immer eine strukturschwächere Region gewesen. Diese Tendenz hatte sich verstärkt, als das Kaliwerk in Bischofferode geschlossen wurde.Kleinere Betriebe beherschen die Wirtschaft des Landkreis Eichsfeld. Selten finden sich Betriebe mit mehr als 100 Angestellten. Viele Eichsfelder arbeiten deshalb im Raum Göttingen-Kassel. Die Südniedersachsenstiftung versucht diesen Landkreis und weitere wirtschaftlich zu fördern.
Die Magdeburg-Leipziger Eisenbahn machte 1867 mit dem regionalen Streckenbau, damals mit der Halle-Kasseler Eisenbahn, die Vernetzung auf Schienen möglich. 1870 schuf die Thüringische Eisenbahn-Gesellschaft mit der Bahnstrecke Gotha nach Leinefelde eine Verbindung mit Erfurt. Die Stadt Leinefeld wurde somit zum Knotenpunkt der Eisenbahn im Landkreis. Auch die „Kanonenbahn“ der Preußischen Staatsbahn am Ende des 18.Jahrhunderts war sehr bekannt.