
Mit seinen über 10,7 Millionen Einwohner steht das Bundesland Baden-Wuerttemberg an dritter Stelle der bevölkerungsreichsten Bundesländer Deutschlands. Es besitzt über 35,700 qkm Land, ist im Süden gelegen und die Landeshauptstadt ist Stuttgart.
Die Nachbarn Baden-Wuerttembergs sind die Bundesländer Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz. Desweiteren grenzt Baden-Wuerttemberg an die Schweiz und an Frankreich, darüber hinaus über den Bodensee auch an Österreich. Die vielen Täler und Flüsse, welche die bergige Baden-Wuerttembergische Landschaft hervorbringt, spielen in der Geschichte der Region für die Besiedlung und Durchquerung ein große Rolle. Außer der Rhein, fließen die großen Flüsse Neckar und Donau, sowie der Main angrenzend, durch Baden-Wuerttemberg.
Im Frühjahr 1945 siegten amerikanische und
französische Bodentruppen auf dem Gebiet Baden-Württembergs über die der Wehrmacht. Die Amerikaner besetzten daraufhin das gesamt Gebiet. Als der Krieg vorbei war, gehörten Teile von Baden-Württemberg zur amerikanischen Besatzungszone, jedoch die südlichen Teile zur französischen Besatzungsregion. Die Militärregierungen der beiden Berreiche gründeten 1945/46 die Länder Württemberg-Baden in der amerikanischen, sowie Württemberg-Hohenzollern und Baden in der französischen Zone. Nachdem die Länder am 23. Mai 1949 Teil der Bundesrepublik Deutschland wurden, ist das heutige Bundesland Baden-Württemberg erst am 25. April 1952 gegründet worden.
Baden-Württemberg zählt zu den wirtschaftlich starken und sehr wettbewerbsfähigen Regionen Europas. Insbesondere im Bereich der industriellen Hochtechnologie als auch Forschung und Entwicklung gilt Baden-Württemberg als starke Region. Seit 1999 wirbt die Landesregierung von Baden.Württemberg mit „Wir können alles. Außer Hochdeutsch.“ als Wirtschaftsstandort. Ziel ist es, die wirtschaftlichen Möglichkeiten des Landes zu bewerben und sie mit den anderen Vorzügen zu verbinden.